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Im Zeichen der Mitmenschlichkeit

Krankenpflegeverein Bludenz lud zur Generalversammlung

Ein Leben in vertrauter Umgebung, das wünschen sich ältere und kranke Menschen. Mehr als 90 Prozent gaben bei einer landesweiten Umfrage diesem Wunsch Ausdruck, der für viele betroffene Frauen und Männer nur mit Hilfe häuslicher Pflege und Betreuung möglich wird. So sind die Krankenpflegevereine kaum noch aus unserer sozialen Infrastruktur wegzudenken. Einen Einblick in seine herausfordernden Tätigkeiten gab der Krankenpflegeverein Bludenz im Rahmen der Generalversammlung im Sozialzentrum Senecura.

Jahresrückblick

Im Jahr 2018 wurden 378 Personen von dem 14-köpfigen Pflegeteam rund um Pflegeleiterin Sonja Neyer betreut. In Zusammenarbeit mit der Stadt Bludenz wurde darüber hinaus die Aktion „Hausbesuche zur Gesundheitserhaltung und -förderung“ fortgesetzt. „Das Gesamtbudget von rund 600 000 Euro wird zu einem beträchtlichen Teil durch Spenden und Mitgliedsbeiträgen der Bludenzer Bevölkerung getragen“, bedankte sich Obmann Hans Mayr im Namen seines Teams bei allen, „die es durch ihre Unterstützung ermöglichen, dass ältere und kranke Menschen möglichst lange selbstbestimmt und selbstständig daheim leben können.“

Neben dem Krankenpflegeverein kann auch der Mobile Hilfsdienst unter der Leiterin Elisabeth Falch auf ein stetiges Wachstum verweisen. So wurden im vergangenen Jahr 260 Personen betreut, was eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von rund 5 Prozent bedeutet.

Ziemlich beste Jahre

Wie vielfältig das Thema „aktives Altern“ ist, zeigte der Autor und Journalist Franz Josef Köb in seinem ebenso unterhaltsamen wie berührenden Vortrag auf. „Wissen Sie, was das Schlechteste am Alter ist? Das Schlechteste am Alter ist sein Ruf“, stellte der Referent fest, um anschließend die vielen wunderbaren und wertvollen Stunden, Tage und Jahre des dritten Lebensabschnittes in den Mittelpunkt zu rücken. Gebannt folgten die Zuhörer dem Vortrag, darunter auch Pfarrer Pater Adrian, die Bürgermeister Mandi Katzenmayer und Lothar Ladner, Geschäftsführerin Gaby Wirth (Landesverband der Hauskrankenpflege), die Obfrau des Mobilen Hilfsdienstes Kitty Hertnagel, Vizebürgermeister Mario Leiter, die Stadträte Gerhard Krump und Christoph Thoma, sowie die vielen interessierten Mitglieder, darunter Betram Jäger, Inge Naier und Josef Gantner.

Referent Franz Josef Köb (li) und KPV Bludenz-Obmann Hans Mayr

V.l.n.r.: KPV-Obmann Hans Mayr, Pflegedienstleiterin Sonja Neyer, MOHI-Leiterin Elisabeth Falch und Birgit Fetzel vom KPV-Büro.

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Unterstützung im Einsatz für Patienten

Dank der großzügigen Unterstützung durch die Firma Getzner und die Sparkasse Bludenz konnte der Krankenpflegeverein ein neues Fahrzeug anschaffen.

Im Betreuungsgebiet von Bludenz, Außerbraz, Radin, Stallehr und Lorüns ist die Mobilität des Pflegepersonals ein Muss. Mit seinen zwölf Beschäftigten im Pflegebereich benötigt der Krankenpflegeverein mehrere Autos, damit alle Mitglieder, die Pflege brauchen, auch erreicht werden können. Dank des sozialen Engagements der Fa. Getzner und der Sparkasse Bludenz wurde der Ankauf eines neuen Autos ermöglicht.

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Schlüsselübergabe für das neue Dienstauto für den Krankenpflegeverein Bludenz; von links nach rechts: Vorstandsvorsitzender Christian Ertl (Sparkasse Bludenz), DGKS Sonja Neyer (Pflegedienstleitung), Arno Sprenger (Vorstand Krankenpflegeverein), Vorstandsvorsitzender Roland Comploj (Fa. Getzner).

 

Ehrenamtliche Mitarbeit

Viele Vorarlbergerinnen und Vorarlberger sind ehrenamtlich tätig. Haben Sie vielleicht Interesse an einer freiwilligen gelegentlichen Mitarbeit beim Krankenpflegeverein – Mobilen Hilfsdienst Bludenz.

Zeit zu schenken für eine wichtige soziale Einrichtung in Bludenz ist auch eine erfüllte Tätigkeit. Wenn Sie Interesse haben, bitten wir Sie, mit uns Kontakt aufzunehmen.

Sie erreichen uns unter der Telefonnummer 0660 55 20 765. Wir freuen uns auf Ihren Anruf

Krankenpflegeverein Bludenz lud zur Generalversammlung

(Presseaussendung vom 2.3.2018)

Institutionen, die sich um jene Menschen kümmern, die Pflege brauchen oder auf kleine Hilfen im Alltag angewiesen sind, sind Stütze und Pfeiler unserer Gesellschaft.

Der Krankenpflegeverein Bludenz und der Mobile Hilfsdienst tun genau das. Sie unterstützen, pflegen und nehmen sich Zeit für ihre Klienten und Patienten. Bei Wind und Wetter, frühmorgens oder pünktlich zum Nachmittagstermin, die 19 Mitarbeiter des Hauses sind ebenso professionell wie flexibel. Unzählige Hausbesuche absolvierten sie im vergangenen Jahr und betreuten insgesamt 627 Personen. Das Gesamtbudget belief sich auf rund 800 000 Euro.

Zeitgemäß und professionell

Unterstützt wird der Verein von offiziellen Stellen, vor allem aber auch von den rund 2 753 Mitgliedern und mehr als 40 Prozent aller Bludenzer Haushalte. „Ich möchte mich ganz herzlich für den Rückhalt durch die Bevölkerung und für die vielen Stunden ehrenamtlichen Einsatzes meines Teams bedanken,“ so Obmann Hans Mayr, der selbst mit großem Engagement die Geschicke des Vereins leitet und sich um die stetige Qualität des Angebots kümmert. So konnten 2017 erstmals gerontopsychiatrische Dienste abgedeckt werden. Die Rückmeldungen waren durchwegs positiv.

Großes Interesse

Aufmerksam folgten die zahlreichen Besucher den Daten und Fakten rund um das vergangene Jahr, sowie dem anschließenden Vortrag von Allgemeinmedizinerin Elisabeth Gaus. Sie referierte über die Wirkkräfte des „Inneren Arztes“. „Jemanden die Hand zu streicheln, sich für jemanden Zeit zu nehmen und zuzuhören wirkt auf einen kranken Menschen sehr positiv, das dürfen wir nie aus den Augen lassen,“ erläutert die Ärztin und bestätigt darin die Arbeit des Krankenpflegevereins Bludenz, der genau darauf großen Wert legt: Die ganzheitliche Betreuung jedes einzelnen Kunden. Eine Tatsache, dem die Mitglieder bei der Generalversammlung mit ihrer zahlreichen Anwesenheit ihren Respekt zollten, ebenso wie Pfarrer Pater Adrian, die Bürgermeister Mandi Katzenmayer und Lothar Ladner, sowie Gaby Wirth (Landesverband Hauskrankenpflege), der Landtagsabgeordnete Joachim Weixlbaumer, als auch Vertreter der Krankenpflegevereine der benachbarten Gemeinden.

Vortragende Frau Doktor Elisabeth Gaus

Die Vortragende Frau Doktor Elisabeth Gaus.

Über 200 Mitglieder haben unsere Generalversammlung besucht
Über 200 Mitglieder haben unsere Generalversammlung besucht
Bürgermeister Mandi Katzenmayer, Bürgermeister Lothar Ladner

Bürgermeister Mandi Katzenmayer, Bürgermeister Lothar Ladner
Birgit Fetzel, Angelika Boschetto, Sonja Neyer

Birgit Fetzel, Angelika Boschetto, Sonja Neyer
Arno Sprenger, Elisabeth Falch, Pater Adrian

Arno Sprenger, Elisabeth Falch, Pater Adrian

Neue Trauerkarte hilft helfen

Nach den Entwürfen von Urs Pfluger und Arno Sprenger wurde die neue Trauerkarte für den Krankenpflegeverein Bludenz gestaltet. Die Nachfrage nach den neuen Karten ist bereits groß. Die Beileidskarte kann um 4 Euro erworben werden.

Die neue Trauerkarte ist sehr schlicht gehalten. In ein edles, weißes Papier ist das Logo des Krankenpflegevereines eingeprägt. Das so erhobene Herz und die Schale aus dem Logo sollen Zuwendung und Liebe, verbunden mit einem warmherzigen Lächeln, bedeuten.

Das vordringliche Ziel des Krankenpflegevereines ist es, dass die Pflege und die Betreuung von Hilfe suchenden Menschen in der gewohnten Umgebung erfolgen kann. Dazu braucht der Krankenpflegeverein aber die entsprechenden finanziellen Mittel, wobei ein Teil des Jahresbudgets durch Spenden finanziert wird.

Für Menschen, die den Krankenpflegeverein unterstützen wollen bietet sich der Kauf von Kondolenzkarten an. Um 4 Euro – dieser Betrag kann durch eine Spende in beliebiger Höhe aufgestockt werden – kann die neue Trauerkarte im Büro des Krankenpflegevereins, im Pfarramt Braz und im Pfarramt Hl. Kreuz, im Gemeindeamt Lorüns, in der Buchhandlung Tyrolia, in der Raiffeisenbank, der Bank Austria, der Hypobank oder in der Sparkasse Bludenz bezogen werden.

 

Präsentieren die neue Trauerkarte: v.l.n.r. Pflegeleiterin Sonja Neyer, KPV-Obmann Hans Mayr und Sekretärin Birgit Fetzel

 

Generalversammlung Krankenpflegeverein Bludenz

90 Jahre Hauskrankenpflege und kein bisschen leise

Krankenpflegeverein Bludenz lud zum feierlichen Festakt

Anfang des 20. Jahrhunderts entschlossen sich eine Hand voll Frauen und Männer aus Solidarität und christlicher Nächstenliebe die Hauskrankenpflege ins Leben zu rufen. Neun Jahrzehnte später zählt der Krankenpflegeverein jährlich rund 20 000 Patientenbesuche.

Im Rahmen der Generalversammlung lud der Krankenpflegeverein Bludenz unter Obmann Hans Mayr zum Festakt anlässlich des runden Jubiläums. Ein abwechslungsreiches Programm mit eindrücklichen Interviews, moderiert von Christiane Schwald-Pösel, schenkte den äußerst zahlreich erschienenen Gästen einen Einblick in die Vereinsarbeit, die Angebote des Pflegeteams und des MOHI sowie in die Bedeutung der häuslichen Betreuung für Patienten und deren Familien.

Ehrenamt und Unterstützung

2751 Mitglieder zählt der Verein aktuell. „Ohne die Unterstützung der Menschen unserer Region könnten wir unsere Leistungen in dieser Qualität nicht aufrecht erhalten. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Wie arm wäre eine Gesellschaft ohne ein Für- und Miteinander“, so Obmann Hans Mayr. Er selbst engagiert sich, gemeinsam mit seinem Vorstandsteam, zahlreiche Stunden für die Anliegen des Vereins. Ein Ehrenamt, das Landeshauptmann Markus Wallner, anlässlich des Jubiläums, mit der Verleihung einer Ehrenurkunde des Landes Vorarlberg würdigte.

Wünsche für die Zukunft

Ein Dank, dem sich die anwesenden Mitglieder mit viel Applaus und der einstimmigen Wiederwahl sowohl des Obmanns als auch des Vorstandes anschlossen. Gratulationen und segensreiche Wünsche überbrachten Schwester Kamilla Preyer, Pionierin des MOHI Bludenz und Pfarrer Pater Adrian. Ihre besondere Wertschätzung sprachen die beiden Bürgermeister Mandi Katzenmayer und Lothar Ladner aus, sowie Vizebürgermeister Mario Leiter, die anwesenden Stadträte und Hausherr Hansi Bandl. Gespannt verfolgten Werner Walser und Andrea Gantner (Krankenpflegeverein Klostertal) die Gesprächsrunden auf dem Podium, ebenso wie Herbert Schwendinger als Vertretung des Landesverbandes der Hauskrankenpflege, Kitty Hertnagl und Simone Bemetz-Kochhafen für die ARGE MOHI, Seniorenbundobmann Josef Gantner, Christian Gunz (Freundeskreis St. Peter), Alt-Landtagspräsident Bertram Jäger, sowie die Sekretärin des Krankenpflegevereins Birgit Fetzel, die langjährig versierte Leiterin des Pflegeteams Sonja Neyer und die MOHI-Leiterin Elisabeth Falch.


Landeshauptmann Markus Wallner überbrachte seinen guten Wünsche an das engagierte Team rund um Sonja Neyer, Elisabeth Falch und Hans Mayr

Für die MOHI: Angelika Boschetto, Simone Bemetz-Kochhafen, Elisabeth Falch und Kitty Hertnagl

Bürgermeister Mandi Katzenmayer mit Stadträtin Karin Fritz

Schwester Kamilla

Pater Adrian, Moderatorin Christiane Schwald-Pösel und Vizebürgermeister Mario Leiter

Daten und Fakten:

Krankenpflegeverein Bludenz
12 angestellte Pflegefachkräfte im Krankenpflegeverein (zusätzlich 100 Mitarbeiter MOHI )
2 751 Mitglieder, 40 Prozent aller Haushalte
600 000 Euro Jahresbudget für den Krankenpflegeverein, davon rund 38 Prozent Eigenabdeckung

 

Herbstmarkt

 

Unser Mohi-Team hat beim Herbstmarkt 2017 Riebel mit Apfelmus und Kaffee für soziale Aktionen angeboten. Über 100 kg Riebel, zubereitet nach alter Vorarlberger Tradition, wurden von den Besuchern mit Begeisterung konsumiert.

Herbstmarkt 2016
Herbstmarkt 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   
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